Heiligenhauser Kindertagesstätten in der „Omnikron-Welle“

Die CDU-Fraktion beantragte für den Jugendhilfeausschuss in der kommenden Woche einen Tagesordnungspunkt zur Lage der Kindertagesstätten in der „Omnikron-Welle“. „Wir haben die Verwaltung gebeten, eine Sitzungsvorlage mit einem Bericht zur aktuellen Lage vorzubereiten“, erläutert CDU-Pressesprecher Stefan Propach. Die Christdemokraten erhoffen sich detailliertere Informationen über die Situation in den städtischen Einrichtungen und den Einrichtungen der übrigen Träger zu bekommen. "Insbesondere interessiert uns, wie die Pandemie den Alltag in den Einrichtungen beeinflusst und mit welchen Schwierigkeiten die Einrichtungen zu kämpfen haben“, so CDU-Parteichef Frank Jakobs. Daneben haben die Christdemokraten bei der Verwaltung angefragt, inwieweit die Einführung von PCR-Pooltests geprüft worden ist und welche Erfahrungen die Einrichtungen mit dem derzeitigen Testangebot (Antigentests) gemacht haben. Uns ist bewusst wie groß der Wunsch der Eltern nach PCR-Pooltests ist und erhoffen uns so weitere Erkenntnisse zum Umsetzungsstand, so Jakobs abschließend.

Strom aus der Stadt für die Stadt

Strom für die Stadt sollte auch in der Stadt erzeugt werden“, verdeutlicht CDU-Pressesprecher Stefan Propach das Motto eines CDU-Antrags für den Ausschuss für Umwelt und Klimaschutz. „Die Verwaltung wird in diesem Antrag um Prüfung gebeten, inwieweit Solarmodule an exponierten Stellen im Stadtgebiet von Heiligenhaus zur Stromerzeugung und Verbesserung des CO²-Bilanz aufgestellt bzw. montiert werden können“. Solarmodule können in verschiedenen Bauformen eingesetzt werden und sind dabei sehr flexibel einsetzbar. „Wir stellen uns vor, dass die Abdeckung der Wasserspeicher der Stadtwerke Heiligenhaus in Hetterscheidt mittels Solarpanel oder Solarfolie Strom erzeugen könnten“, so Ratsmitglied Dr. Andreas Gärtner. Darüber hinaus schlagen die Christdemokraten eine Prüfung für die Brückengeländer des Panoramaradweges und auf Dächern von Bushaltestellen vor, die auch mit einem integrierten Akku für eine nächtliche Beleuchtung sorgen könnten. „Aus anderen Städten sind auch innovative Flächen mit Solaranlagen bekannt, die beispielsweise auch dem Sonnenstand folgen. Gegebenenfalls könnte diese auch künstlerisch integriert werden“, so Propach weiter. Klassische Formen wie Solarbänke in der Innenstadt, an denen dann auch Smartphones aufgeladen werden können, sollen ebenfalls von der Verwaltung geprüft werden.

Gemeinsame Presseerklärung der Ratsfraktionen CDU, Bündnis 90/Die Grünen und UHB zum Vorfall am 24.01.2022

am 24.01.2022 fand zum Gedenken an die Corona-Todesopfer eine stille Gedenkminute des Solidaritätsbündnisses Heiligenhaus/Velbert vor dem hiesigen Rathaus statt. An der Veranstaltung nahmen unter anderem auch einige Hinterbliebene der Opfer teil. Bedauerlicherweise wurde die Schweigeminute durch ein von unseren Bürgerinnen und Bürgern gewähltes Stadtratsmitgliedes, Nils Jasper, mutwillig gestört. Herr Jasper wurde bereits zuvor von der Polizei gebeten, seine auf einem Fahrradanhänger transportierte Musikbox während der Ansprache des Solidaritätsbündnisses abzuschalten. Dieser Bitte kam er zunächst nach, positionierte sich jedoch im Anschluss mit seinem Fahrrad und der Musikbox inmitten der Teilnehmer und startete unmittelbar zu Beginn der Schweigeminute seinen lautstarken musikalischen Beitrag. Danach diskutierte er inmitten der Teilnehmer der Gedenkveranstaltung mit den Ordnungshütern und versuchte, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Die oben genannten Fraktionen distanzieren sich deutlich von dem Verhalten des Ratsmitgliedes Nils Jasper von der WAHL-Fraktion.

CDU: „Special Olympic World Games - Wir sind dabei!“

 
Unsere Stadt wird Gastgeber für die Special Olympics World Games Berlin 2023.
Mit großer Freude hat die CDU Heiligenhaus das Ergebnis der Auswahlkommission zur Kenntnis genommen, dass Heiligenhaus einer der 216 Städte in der Bundesrepublik sein wird, die Special Olympics Athlet*innen und deren Angehörige vor Beginn der Wettbewerbe in Berlin in Heiligenhaus empfangen darf. Mit den Projekten werden die Host Towns ein neues Miteinander fördern und Raum für Begegnungen weit über die Special Olympics World Games Berlin 2023 schaffen.
Auf Initiative und durch einen entsprechenden Antrag der CDU-Fraktion im Rat, welcher von allen anderen Fraktionen unterstützt wurde, bewarb sich Heiligenhaus als Gastgeber für das „Host Town Programm“.  
„An dieser Stelle möchten wir uns auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedanken, die trotz der kurzen Frist, eine kreative und überzeugende Bewerbung abgegeben haben, die zum erfolgreichen Ergebnis geführt hat“, so das Ratsmitglied Panagiotis Chatzinikolaou.

Der Niedrigseilgarten kommt.

"Schöne Nachrichten kurz vor dem Jahreswechsel" verkündet der Heiligenhauser CDU-Fraktionsvorsitzende Ralf Herre. Die Stadt Heiligenhaus erhält erneut erhebliche Fördermittel vom Land Nordrhein-Westfalen, wie heute auf der Homepage des NRW-Bauministeriums bekanntgegeben wurde. Nachdem die Landesregierung aus dem "Investitionspakt Sport" in diesem Jahr schon rund 1,5 Millionen Euro zur Sanierung und zum Neubau der Funktionsgebäude am Sportplatz Talburgstraße beisteuerte, folgt in 2022 eine weitere Förderung in Höhe von 581.000 Euro. Damit wird unter dem Titel "Sport. Wald. Heiligenhaus." eine Außenfläche für den Breitensport hergerichtet, unter anderem mit einem Niedrigseilgarten. Die Anlage wird ebenfalls am Sportfeld Talburgstraße entstehen. Die Förderquote im "Investitionspakt Sport" beträgt 90%. 
 
"Wir haben diese Projekte als CDU-Fraktion immer unterstützt und freuen uns nun umso mehr, dass sie dank der Förderung nun auch Realität werden können", sagt Herre. Er hat sich sofort beim zuständigen NRW-Staatssekretär und ehemaligen Heiligenhauser Bürgermeister Dr. Jan Heinisch über die Hintergründe der Förderung erkundigt. "Das Programm war um ein 14-faches überzeichnet, es gab also viel mehr Anträge als verfügbare Mittel." Vorrang hätten nach Heinischs Auskunft insbesondere solche Projekte erhalten, die besonders vielen Menschen einen Zugang zum Sport ermöglichen und zudem durch sehr moderne Angebote eine besondere Reichweite in der Bevölkerung erzielen können. 
 
"Das ist aus unserer CDU-Sicht auch ein Beweis dafür, dass hier von den Planern und Initiatoren wirklich gute Ideen geliefert wurden. Ohne kreative Anträge keine Chance auf Förderung." Herre sieht sowohl die in diesem Jahr geförderte Sanierung als auch die Breitensportfläche in einem wechselseitigen Zusammenhang. "Natürlich ist jedes Projekt für sich gut, aber in der Kombination werten sie das Sportfeld an der Talburgstraße noch einmal richtig auf. Darüber können sich auch die Heiligenhauser Vereine und Schulen freuen."