CDU: Realisierungsmöglichkeiten für Co-Workingspace prüfen

13.06.2020


In den benachbarten Metropolen entwickelt sich das Coworking als Office-Trend der Zukunft. Zahlreiche leerstehende Industrie- Immobilien und Verwaltungsgebäude wandeln sich in moderne Geschäftswelten für Gründer, Homeworker, Freelancer und Start-ups.
Die Geschäftswelt verändert sich aber auch aufgrund der Digitalisierung und gesellschaftlicher Einflüsse rasant. „Gerade junge Arbeitskräfte der Generation Y erwarten heute eigenverantwortliche und kreative Arbeitsbedingungen“, stellt Pressesprecher Stefan Propach fest.
Work-Life-Balance und wohnortnahe Arbeitsmöglichkeiten sind für viele Beschäftigte vermehrt ein Kriterium und sind auch Familien- und Umweltpolitisch gewollt.
„Ein Co-Working-Space bietet hier eine Arbeitsplatzgestaltung, welche viele Erfordernisse vereint. Wichtige Voraussetzungen wie ein angenehmes räumliches Umfeld, ein schneller Internetzugang, Gemeinschaftsküche und Sanitäranlagen bilden die Basis“, weiß Fraktionschef Ralf Herre, der selbst Geschäftsführer eines mittelständischen Betriebes ist. Darüber hinaus sind auch gemeinschaftliche Servicekräfte und Sekretariatsleistungen möglich. „Im Fokus der Nutzer steht die kostengünstige und flexible Anmietungsmöglichkeit ohne lang andauernde Mietverhandlungen oder Vertragslaufzeiten. Die Open-Office Möglichkeit hilft Kontakte auszubauen und geschäftliche Vernetzungsprozesse zu gestalten“, führt Propach weiter aus. 
Nach Auffassung der CDU in Heiligenhaus bietet der Standort aufgrund der wirtschaftlichen Gegebenheiten und der ansässigen Betriebe ein großes Potenzial für dieses Arbeitsmodell.
„Der Ansatz sollte in das Leerstandsmanagement der Wirtschaftsförderung integriert werden. Ebenso erhoffen wir uns eine Berücksichtigung bei zukünftigen Stadtentwicklungsprojekten oder eine Einbindung in gastronomische Angebote“, so Herre weiter.
 
Die CDU Ratsfraktion stellte hierzu bereits vor einiger Zeit einen Antrag für den Wirtschaftsförderungsausschuss, der wegen Corona abgesagt wurde. Der Antrag wurde nun für die Sitzung des Hauptausschusses bzw. Rat am 24.6. neu gestellt.
 
Die Verwaltung wird in dem entsprechenden Antrag gebetenen eine Bedarfsermittlung vorzunehmen und Realisierungsmöglichkeiten zu prüfen.