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08.05.2018, 09:20 Uhr

Straßen.NRW soll Lärmschutz überprüfen


Die offizielle Eröffnung des A44-Teilstücks zwischen Velbert und Heiligenhaus ist weniger als einen Monat her. Viele Heiligenhauser befürworten die Autobahn und fordern eine schnelle Fertigstellung bis zur A3 in Ratingen. „Wir sind von Anwohnern der Straße Am Werkerhäuschen angesprochen worden, dass die Lärmbelastung dort sehr groß sei“, erklärt Pressesprecher Stefan Propach. Aus diesem Grund war die CDU-Ratsfraktion zu einem Ortstermin erschienen. Die Geräuschentwicklung empfinden die Anwohner nach eigenen Angaben als starke Beeinträchtigung und berichten, dass der Lärm auch bei geschlossenen Fenstern bis in die Wohnräume dringd. Die Anwohner der kleinen Stichstraße unlängst der neuen Autobahnausfahrt an der Ratinger Straße klagen weniger über direkten Lärm der Trasse, sondern über verstärkten Lärm durch Beschleunigungsvorgänge beim Auffahren, An- und Abfahrverkehr an der Ampel des Ausbauendes sowie durch vermehrtes Hupen an den Ampeln der L156. „Wir nehmen die Anliegen der Anwohner durchaus ernst“, versichert Propach in einer Mitteilung der Ratsfraktion. „Daher beantragt die CDU Fraktion in der nächsten Ratssitzung, die Verwaltung zu beauftragen mit Straßen-NRW Kontakt aufzunehmen, um die tatsächliche Situation durch eine erneute Verkehrszählungen bzw. Lärmmessungen zu überprüfen und mit den Daten aus der Planfeststellung abzugleichen“, so das Zitat aus dem Antrag. Die Christdemokraten erwarten darüber hinaus von der Verwaltung, dass zusätzliche geeignete Lärmschutzmaßnahmen mit Straßen.NRW abgesprochen werden, sofern sich die Feststellungen der Anwohner in den Messungen erhärten sollten.